Energietransparenz

Energie-Monitoring in Echtzeit für industrielle Energiesysteme

Führen Sie Mess-, Gebäudeleit-, SCADA-, SPS-, Historian- und Betriebsdaten in einer zentralen Ansicht zusammen. So erkennen Sie in Echtzeit, wie Anlagen, Versorgungsmedien und Energieflüsse am Standort zusammenwirken.

Auffällige Energieverbräuche erkennen, bevor daraus unnötige Betriebskosten entstehen

Strom, Kälte, Wärme, Druckluft und Wasser in einer gemeinsamen Betriebssicht erfassen

Allen Teams eine verlässliche Live-Sicht auf den laufenden Betrieb geben

Für Betriebsleiter, Energiemanager und technische Facility-Teams, die einen zuverlässigen, effizienten und nachvollziehbaren Betrieb ihrer Energiesysteme sicherstellen müssen.

Vertrauenspartner führender Rechenzentren, Industrieunternehmen und Energieinnovatoren.

Fehlender Gesamtüberblick

Energiedaten sind vorhanden. Der betriebliche Zusammenhang fehlt.

Die meisten Standorte erfassen bereits große Mengen an Energie- und Betriebsdaten. Häufig liegen diese jedoch verteilt in Zählern, Gebäudeleitsystemen, SCADA-Systemen, Historians, Dashboards und Tabellen.

So bleibt unklar, wie einzelne Systeme im laufenden Betrieb zusammenspielen und was hinter einem veränderten Verbrauch tatsächlich steckt.

Fehlt der aktuelle Überblick, können ineffiziente Betriebszustände, unnötig lange Laufzeiten oder instabiles Anlagenverhalten über längere Zeit unentdeckt bleiben. Das führt nicht nur zu höheren Energiekosten. Auch Ursachenanalysen dauern länger, der manuelle Aufwand steigt und Entscheidungen basieren häufiger auf unvollständigen Informationen.

Energie- und Betriebsdaten sind auf verschiedene technische Systeme verteilt.
Teams sehen den Gesamtverbrauch, aber nicht das Anlagenverhalten dahinter.
Störungen und Fehlzustände bleiben verborgen, wenn Energiedaten und Betriebskontext nicht miteinander verknüpft sind.
Manuelle Auswertungen binden Fachkräfte, ohne Entscheidungen spürbar zu beschleunigen.
Ohne eine zentrale, verlässliche Live-Ansicht dauert die Fehleranalyse länger.
Transparenz in Echtzeit

Aus verteilten Energiedaten wird ein gemeinsames Betriebsbild

etaONE® verbindet Live-Daten aus Ihren bestehenden Systemen und strukturiert sie so, wie Ihr Standort tatsächlich aufgebaut ist: nach Standorten, Systemen, Versorgungsmedien, Anlagen und Energieflüssen.

Statt einzelner Messwerte in getrennten Systemen erhalten Ihre Teams ein gemeinsames und nachvollziehbares Bild des laufenden Betriebs.

Live-Daten aus bestehenden Systemen zusammenführen

Binden Sie Daten aus Zählern, Sensoren, Gebäudeleittechnik, SCADA-Systemen, SPSen, Historians, DCIM-, EMS- und weiteren angeschlossenen Systemen ein.

Ihre Teams sehen, wie sich Systeme aktuell verhalten, statt auf Berichte, manuelle Exporte oder die nächste Rechnungsprüfung warten zu müssen.

Signale Anlagen und Energieflüssen zuordnen

Strukturieren Sie Daten nach Anlagentypen, Systemzusammenhängen, Versorgungspfaden und Betriebsbereichen.

Temperaturen, Leistungswerte, Laufzeiten oder Ventilstellungen lassen sich deutlich besser einordnen, wenn klar ist, zu welcher Anlage und zu welchem Prozess sie gehören.

Abweichungen im betrieblichen Kontext erkennen

Machen Sie ungewöhnliche Verbrauchsmuster, widersprüchliche Signale, Datenlücken und anhaltende Abweichungen vom erwarteten Betrieb sichtbar.

So können Teams frühzeitig reagieren, bevor daraus wiederkehrende Kosten-, Qualitäts-, Komfort- oder Verfügbarkeitsprobleme entstehen.

Grundlage für datenbasierte Betriebsoptimierung schaffen

Strukturiertes Monitoring liefert eine verlässliche Betriebsdatenbasis für Benchmarking, Reporting, prädiktive Analysen und KI-gestützte Optimierung.

Dieselbe Datengrundlage unterstützt zudem ISO 50001, ESG-Berichterstattung, standortübergreifende Vergleiche und kontinuierliche Verbesserungsprozesse.

Passende Ansichten für unterschiedliche Rollen erstellen

Kombinieren Sie Trends, KPI-Karten, Systemdiagramme, Statusübersichten und Vergleiche in Dashboards für Bedienpersonal, Ingenieure, Energiemanager und Portfolioteams.

Jede Rolle sieht genau die Detailtiefe, die sie für ihre Entscheidungen benötigt – auf Basis derselben strukturierten Datengrundlage.

EINFACHER PROZESS

So funktioniert es

etalytics folgt einem klar strukturierten Drei-Schritte-Modell für die Umsetzung.

Plattformintegration
Wir binden etaONE an bestehende Infrastrukturen an – zum Beispiel SCADA, BMS, SPS, Historian-Systeme, Submeter, Schnittstellen zu Energieversorgern, Wetterdaten sowie relevante Tarif- oder Marktsignale. Standardmäßig nutzen wir zuerst vorhandene Daten, Sensoren, Zähler und Steuerungspunkte, statt neue Hardware hinzuzufügen.
Aufbau des digitalen Zwillings
Wir strukturieren die Daten nach Systemen, Anlagen und Energieflüssen und modellieren die relevanten physikalischen und betrieblichen Zusammenhänge. So entsteht Transparenz, Optimierungspotenzial wird sichtbar und virtuelle Messwerte können bereitgestellt werden – etwa geschätzte Volumenströme, wenn direkte Messungen nicht verfügbar sind.
Einsatz der KI-Steuerung
Auf Basis des validierten Systemverständnisses setzt etalytics die Optimierungslogik ein – entweder als Empfehlungen im Open-Loop-Modus oder als adaptive Regelung im Closed Loop. Steuerungsmaßnahmen bleiben innerhalb definierter Grenzen und umfassen Transparenz, manuelle Eingriffsmöglichkeiten und Fallback-Strategien für geschäftskritische Betriebsprozesse.
Mehrwert im Betrieb

Was sich verbessert, wenn Teams das Systemverhalten klar sehen

Auffälligkeiten früher erkennen

Um unnötigen Energieverbrauch und betriebliche Risiken zu reduzieren.

Ursachen schneller eingrenzen

Verkürzen Sie die Fehlersuche durch vollständige Betriebsdaten und klare Zusammenhänge.

Manuellen Monitoring-Aufwand reduzieren

Ersetzen Sie wiederkehrende Datenexporte, Tabellenprüfungen und isolierte Dashboards durch eine zentrale Sicht auf den aktuellen Anlagenbetrieb.

Eine gemeinsame Datengrundlage schaffen

Betriebs-, Energie-, Facility- und Nachhaltigkeitsteams arbeiten mit denselben Daten, statt unterschiedliche Berichte und Einschätzungen abzugleichen.

Datenabdeckung verbessern

Erkennen Sie, welche Systeme, Versorgungsmedien und Anlagen zuverlässig erfasst werden und wo Datenlücken die Aussagekraft einschränken.

Grundlage für weiterführende Analysen schaffen

Schaffen Sie die Voraussetzungen für prädiktive Analysen und eine zunehmend automatisierte Optimierung.

Dashboard mockup
Einsatzbereiche

Transparenz für geschäftskritische Energiesysteme

Rechenzentren

Kühlanlagen, freie Kühlung, hydraulische Verteilung, luftstrombezogene Abhängigkeiten und Vorlauftemperaturen optimieren, unter Gewährleistung der geschäftskritischen Verfügbarkeit und Stabilität.

Pharmaindustrie und reine Umgebungen

Verbessern Sie die Effizienz von HLK-Anlagen und Versorgungsleistungen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung stabiler Umgebungsbedingungen sowie der Einhaltung von Compliance-Anforderungen und Betriebsgrenzen.

Fertigung und Automobilindustrie

Energieverluste in Prozesskühlung, Lüftung, Heizung und standortweiten Energiesystemen bei variablen Produktionsplänen und Betriebsmodi reduzieren.

Chemische und industrielle Produktion

Koordination von Kühlung, Heizung, Lüftung, Wärmeversorgung und elektrischer Infrastruktur bei schwankenden Produktionslasten und wechselnden Energiepreisen.

Große Gewerbe- und Hochlastgebäude

Steigern Sie die Leistung in komplexen HLK-Umgebungen, in denen sich Bedarf, Belegung, Wetter und Betriebszeiten kontinuierlich ändern.

Der erste Schritt

Verstehen Sie, wie Ihre Systeme aktuell arbeiten

Energiemanagement beginnt damit, das tatsächliche Verhalten der Systeme zu verstehen. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, an welchen Stellen Ihre bestehende Infrastruktur schon heute die Grundlage für mehr Transparenz und den größten operativen Mehrwert bietet.

Vertrauenspartner von Betreibern in Rechenzentren und Industrie

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FAQ

Noch Fragen? Wir haben die Antworten.

Was bedeutet Energie-Monitoring in Echtzeit?

Energie-Monitoring in Echtzeit bedeutet, aktuelle oder nahezu in Echtzeit verfügbare Energie- und Betriebsdaten zu erfassen, zu strukturieren und gemeinsam auszuwerten.

Dadurch können Teams nachvollziehen, wie Energie durch Systeme, Anlagen und Standorte fließt und wie sich der Verbrauch in unterschiedlichen Betriebszuständen verändert.

Das tatsächliche Aktualisierungsintervall hängt von den angebundenen Quellsystemen, der Datenarchitektur und dem jeweiligen Anwendungsfall ab. Aussagekräftiges industrielles Monitoring verbindet Verbrauchsdaten deshalb immer mit Betriebszuständen, Systemzusammenhängen und Anlagenhierarchien.

Wie unterscheidet sich etaONE® von einem BMS- oder GLT-Dashboard?

Ein BMS ist in erster Linie für den Betrieb und die Steuerung von Gebäudesystemen ausgelegt. etaONE® ergänzt eine Operational-Intelligence-Ebene, die Energieflüsse, Anlagenverhalten und Betriebszustände über den gesamten Standort hinweg miteinander verknüpft.

etaONE® ersetzt das bestehende BMS nicht. Die Plattform hilft Bedienpersonal, Energiemanagern und Facility-Teams vielmehr dabei, das Zusammenspiel der Systeme besser zu verstehen und Optimierungspotenziale gezielt zu erkennen.

Ist etaONE® nur ein Dashboard?

Nein. Dashboards sind lediglich eine Form der Darstellung. Der eigentliche Mehrwert liegt in der strukturierten Betriebsdatenebene dahinter.

etaONE® bindet vorhandene Datenquellen an, ordnet Signale den richtigen Systemen und Anlagen zu und schafft damit die kontextbezogene Grundlage für Reporting, Benchmarking, Anomalieerkennung, Prognosen und Optimierung.

Welche Daten werden benötigt?

Typische Eingangsdaten sind Zählerwerte, Anlagenzustände, Temperaturen, Druck, Volumenströme, Laufzeiten, Sollwerte, Steuersignale und zusätzliche Kontextinformationen wie Zeitpläne oder Betriebsarten.

Welche Daten tatsächlich benötigt werden, hängt davon ab, welche Anlagen, Systeme und Versorgungsmedien überwacht werden sollen.

Benötigen wir zusätzliche Zähler oder Sensoren?

Nicht unbedingt. Viele erste Anwendungsfälle lassen sich mit Daten umsetzen, die bereits in Zählern, Automatisierungssystemen, Historians oder Versorgungsschnittstellen vorhanden sind.

Zusätzliche Messtechnik wird vor allem dann sinnvoll, wenn sich größere Verbraucher nicht eindeutig zuordnen lassen oder eine wichtige Betriebsgröße fehlt beziehungsweise nicht zuverlässig erfasst wird.

Steuert das Monitoring die Anlagen automatisch?

Nein. Monitoring schafft zunächst Transparenz.

Empfehlungen, Optimierungsfunktionen oder eine geschlossene Regelung können später ergänzt werden, sofern der Anwendungsfall, die Datenqualität und die betrieblichen Rahmenbedingungen dies zulassen.

Senkt Energie-Monitoring automatisch den Verbrauch?

Energie-Monitoring zeigt, wo Energie unnötig verbraucht wird und an welchen Stellen technische Teams genauer hinschauen sollten.

Tatsächliche Einsparungen entstehen durch die betrieblichen Verbesserungen, Instandhaltungsmaßnahmen oder Optimierungsschritte, die auf diesen Erkenntnissen aufbauen.